Rentenanspruch

Die Altersgrenze für die Rente wird zwischen 2012 und 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Für schwerbehinderte Menschen steigt die Altersgrenze von 63 auf 65 Jahre. Besonders langjährig Versicherte und unter Tage beschäftigte Bergleute können bereits mit 63 bzw. 62 Jahren in Rente gehen.

Die Höhe des Rentenanspruchs bestimmt sich nach den durch den Versicherten geleisteten Beiträgen. Zur Berechnung wird das jährlich das Jahreseinkommen mit dem Durchschnittseinkommen aller Versicherten (etwa 30.000 Euro) verglichen. Entspricht der eigene Verdienst dem Durchschnittswert, erhält der Versicherte 1,0 Entgeltpunkte. Ist das Jahreseinkommen beispielsweise doppelt so hoch, werden 2,0 Entgeltpunkte vergeben, ist es halb so hoch 0,5 etc.

Liegen keine Zu- oder Abschläge vor (wie für die vorzeitige Inanspruchnahme der Rente), entspricht ein Entgeltpunkt einer monatliche Rente von 30,45 Euro in Westdeutschland und 28,66 Euro in Ostdeutschland. Die tatsächliche Rente ergibt sich dann aus der Summe der gesammelten Entgeltpunkte.

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