Betriebsrente

Eine Betriebsrente (auch: betriebliche Altersversorgung) liegt vor, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer aufgrund des zwischen ihnen bestehenden Arbeitsverhältnisses Versorgungsleistungen bei Alter, Invalidität oder Tod zusagt.

Neben der gesetzlichen Rente und der privaten Altersvorsorge stellt die betriebliche Altersvorsorge eine der drei Säulen der Altersvorsorge in Deutschland dar.

Es existieren fünf verschiedene Varianten der betrieblichen Altersversorgung.

  1. Direktzusage: Der Arbeitgeber zahlt dem Arbeitnehmer bei Erreichen des Rentenalters die vereinbarte Leistung (bspw. eine Rente)
  2. Direktversicherung: Der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer die Beiträge für eine Lebensversicherung
  3. Unterstützungskasse: Das Unternehmen ist selbst Träger einer Versorgungseinrichtung, an die Zahlungen geleistet werden
  4. Pensionskasse: Das Unternehmen zahlt Beträge an ein rechtlich selbstständiges Unternehmen, welches diese verwaltet und später auszahlt
  5. Pensionsfonds: Anders als bei der Pensionskasse müssen die Beträge beim Pensionsfonds nicht konservativ angelegt, sondern können auch bspw. in Aktien investiert werden.

Allen Formen der betrieblichen Altersversorgung ist gemein, dass die Beiträge entweder vom Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer getragen werden können. Arbeitnehmern, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind, haben einen Rechtsanspruch darauf, dass ein Teil ihres Gehalts für die betriebliche Altersversorgung verwendet wird (sog. Entgeltumwandlung), § 1a Betriebsrentengesetz.

zurück zum Wörterbuch