§ 630 BGB – Pflicht zur Zeugniserteilung

Bei der Beendigung eines dauernden Dienstverhältnisses kann der Verpflichtete von dem anderen Teil ein schriftliches Zeugnis über das Dienstverhältnis und dessen Dauer fordern. Das Zeugnis ist auf Verlangen auf die Leistungen und die Führung im Dienst zu erstrecken. Die Erteilung des Zeugnisses in elektronischer Form ist ausgeschlossen. Wenn der Verpflichtete ein Arbeitnehmer ist, findet § 109 der Gewerbeordnung Anwendung.

 

Erklärung:

Nach der Beendigung eines dauernden Arbeitsverhältnisses hat der Arbeitnehmer gegen seinen Arbeitgeber einen Anspruch auf die Aushändigung eines schriftlichen Arbeitszeugnisses. Dieses ist für den Arbeitnehmer von hoher Bedeutung, wenn er einen neuen Arbeitsplatz sucht. Lesen Sie in unserer FAQ Arbeitszeugnis welche genauen Ansprüche bezüglich Inhalt, Zeit und Form bestehen.

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