§ 611 BGB – Vertragstypische Pflichten beim Dienstvertrag

(1) Durch den Dienstvertrag wird derjenige, welcher Dienste zusagt, zur Leistung der versprochenen Dienste, der andere Teil zur Gewährung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.

(2) Gegenstand des Dienstvertrags können Dienste jeder Art sein.

 

Erklärung:

§ 611 BGB stellt die vertragstypischen Pflichten und damit die Grundlage des Dienstvertrages dar. Der eine Vertrags-Teil schuldet die Bezahlung (sog. Dienstberechtigter, meist Arbeitgeber) und der andere Teil (sog. Dienstverpflichteter, meist Arbeitnehmer) die Erbringung einer versprochenen Leistung (Arbeit). Anders als beim sogenannten Werkvertrag wird beim Dienstvertrag nicht ein besonderes Ergebnis (wie z.B. ein gebauter Tisch) geschuldet, sondern eine zuvor vereinbarte Tätigkeit.

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